Lauchernalp

Es ist gegenwärtig sehr heiss bei uns. Im Flachhland um die 30 Grad. Was liegt näher, als in die Berge zu gehen um in der Höhe die kühle Bergluft zu geniessen. Ausserdem musst Yves noch eine Tour rekognoszieren und so verbanden wir dies miteinander. Zuerst mit Auto und Autozug ins Wallis und dann mit der Luftseilbahn auf die Lauchernalp. Ab dort galt es dann Ernst. Stetig steil gewannen wir kontinuierlich an Höhe, bis wir einen geeigneten Lagerplatz fanden um dort dann die Nacht im Zeltbiwak zu verbringen. Mit leichtem Rucksack ging es dann weiter aufwärts Richtung Gletscher, um dort zu schauen, ob es einen sinnvollen Abstieg gibt für die Hochtour vom kommenden Weekend. Leider fanden wir eine sehr steile, kaum begehbare Moräne und eine riesige Steinwüste vor. Wir entschieden, diesen Weg nicht weiter zu erkunden. Die Tour am nächsten Weekend würde dann anderswo verlaufen. Den steilsten Teil des Abstieges durfte ich dann in einem Tragtuch mitbestreiten. Bequem aber vor allem sicher für uns Beide. Später im Abstieg zum Biwakplatz hatte ich sehr viel zu schnuppern und zu entdecken. Irgendwo und überall hatte es Murmeltiere, die mich ziemlich aus dem Konzept brachten. Auch beim Biwakplatz konnte ich nicht richtig runterfahren und ruhen und so entschieden wir, das Experiment Biwak abzubrechen und zu Hause die Ruhe zu suchen. Aber Spass hat die Bergtour trotzdem sehr gemacht und kühler als im Flachland war es definitiv. Wie üblich gab's ein paar Schnappschüsse...